Mit vielen neuen Erfahrungen zurück nach Deutschland |
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Geschrieben von: Jule Glock und Josephine Schulz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Mittwoch, den 02. Dezember 2009 um 18:04 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Individualaustausch mit Dijon
Dass sich die französische Schule sehr von der deutschen Schule unterscheidet, fiel uns vor allem in den ersten Tagen auf. Die Schüler müssen fast die ganze Schulstunde mitschreiben und auf mündliche Mitarbeit wird kaum Wert gelegt. Da das Lycée aber eine Europaschule ist und wir bei Schülern untergebracht waren, die den Schwerpunkt beim Lernen der Deutschen Sprache hatten, waren viele Stunden auf Deutsch. Auch der Essensrhythmus ist ganz anders, zwischen den drei Mahlzeiten isst man überhaupt nichts. An all das und den französischen Alltag gewöhnten wir uns jedoch recht schnell. Und auch die zehn Stunden Unterricht (die wir nicht selten hatten) waren nach ein paar Tagen kein Problem mehr für uns. Da sieht man aber einmal, wie gut wir es in einer deutschen Schule haben! Ansonsten hatten wir in der Schule aber viel Spaß und fanden ohne Probleme französische Freunde, mit denen wir in Freistunden zum Beispiel ins CDI gingen. Nach zwei Wochen Schule und vielen neuen Bekanntschaften begannen die Herbstferien und wir fuhren mit unseren Austauschpartnerinnen nach Hause. Dort unternahmen wir unabhängig voneinander Ausflüge oder andere Aktivitäten mit unseren Familien (Wandern, Städte besichtigen, Sport, Kino, ...). Wir gingen zusammen mit unseren Austauschpartnerinnen und einem Freund, den wir in der Schule kennenlernten, Dijon besichtigen und Bowlen. Die drei Wochen Frankreich gingen schneller vorbei als wir dachten und Ende Oktober verabschiedeten wir uns von unseren Gastfamilien. Wir fuhren mit vielen neuen Erfahrungen mit dem Zug zurück nach Deutschland. Was wir mitgenommen haben, waren jedoch nicht nur Spaß und Kulturerfahrungen. Ich, Josephine, habe erst seit einem Jahr Französisch. Anfangs war es schwierig überhaupt etwas zu verstehen, aber mit Händen und Füßen gelang es mir doch. Mitgenommen in der kurzen Zeit habe ich sprachlich sehr viel. Zum einen neue Zeiten und zum anderen die Aussprache. Wenn man einmal den Sprachrhythmus heraus hat, ist das Verstehen gleich viel einfacher. Ich, Jule, bin inzwischen in meinem vierten Lernjahr Französisch. Neue Zeiten habe ich nicht mehr gelernt, aber ich bin in vielen Sachen sicherer geworden, zum Beispiel in der Satzstellung, der Aussprache, den Zeiten ... Wir können den Austausch auf jeden Fall weiterempfehlen, es war lehrreich und mal etwas anderes!
Stundenplan
(dt) = auf Deutsch, (V) = Versuche |